Edocti
Fortgeschrittene technische Ausbildung für den modernen Softwareingenieur
Edocti Training

Softwarearchitektur und -design — von den Anforderungen zum Anwendungsskelett

Mittelstufe
21 h
4.8 (82 Bewertungen)

Geplante Sessions

Aktuell sind keine Termine verfügbar.
Softwarearchitektur und -design — von den Anforderungen zum Anwendungsskelett

Grundlagen der Softwarearchitektur: Lernen Sie systematisch, wie Sie extrem skalierbare, wartbare und robuste Softwaresysteme von Grund auf entwerfen.

Erproben Sie sich praxisnah in der Anwendung von Architekturstilen, Designprinzipien (SOLID) und professionellen UML-Diagrammen.

Integrieren Sie Domain-Driven Design (DDD) sowie bewährte Schichtenarchitekturen nahtlos in Ihre Projekte.

Praktische Erfahrung sammeln: Die hochgradig interaktiven Labs machen ~70% des Kurses aus. Sie modellieren echte Architekturen und erzeugen direkt lauffähigen Code.

Nutzen: Sie steigern die Klarheit, strukturelle Wartbarkeit und langfristige Skalierbarkeit Ihrer Softwareprojekte enorm.

Für wen: Konzipiert für erfahrene Entwickler, die ihre Architekturskills auf das nächste Level heben und Architektenrollen übernehmen wollen.

Der Kurs bietet zudem einen optionalen Exkurs in die Welt der Microservices und Cloud-nativen Architekturen.

Fähigkeiten, die Sie lernen werden

Software Architektur UML & C4-Modellierung Domain-Driven Design SOLID-Prinzipien Architecture Decision Records Forward/Reverse Engineering Enterprise Architect Design Patterns (GoF)

Curriculum

Tag 1 — Anforderungen und Systemkontext

  • Kickoff, Ziele und Scope; Stakeholder und Constraints
  • Elicitation von Software Requirements (funktional & nicht-funktional) für ein Connected-Cars/IoT-Beispiel
  • Traceability: Verknüpfung von Anforderungen mit Use Cases und Quality Attributes (Performance, Safety, Security, Portability)
  • Systemkontext & Grenzen; Hauptakteure und externe Systeme
  • UML Use Case Diagrams in Enterprise Architect; gute Use-Case-Narratives schreiben
  • Leichtgewichtiges Risikotrade-off (ATAM-lite) und frühe Spikes/Prototypen

Tag 1 — Von Anforderungen zu Architektur-Views

  • Views und Notation wählen (C4/UML): Context, Container/Component, Deployment
  • Entscheidungen mit Architecture Decision Records (ADR) dokumentieren
  • Quality-Attribute-Taktiken (Availability, Performance, Modifiability) und deren Abbildung auf Designentscheidungen

Tag 2 — Strukturelle Modellierung

  • Component Diagrams: Verantwortlichkeiten und Schnittstellen; Mapping auf Teams
  • Deployment Diagrams: Ziel-HW/OS, Prozesse und Netzwerke; Randbedingungen für Embedded/Automotive
  • Klassenanalyse: Kernklassen, Aggregate und Grenzen (DDD-lite Perspektiven)
  • UML Class Diagrams: Beziehungen, Multiplizitäten, Pakete, Layering und Abhängigkeitsregeln
  • Designprinzipien: SOLID und Kopplungs/Kohäsions-Heuristiken; Refactoring zu klaren Grenzen

Tag 2 — Verhaltensmodellierung

  • Sequence Diagrams für Schlüsselszenarien; Timing-Notizen und Lifelines
  • State Machine & Activity Diagrams für kritische Logik und Workflows
  • Objektmodellierung für konkrete Szenarien (Object & Sequence Diagrams); Walk-throughs

Tag 3 — Von Modellen zum Code (Forward Engineering)

  • Modelle mit der Implementierungsstrategie ausrichten; Namespaces/Packages und Modulstruktur
  • Minimales Anwendungsskelett aus Enterprise Architect generieren und Basiskomponenten verdrahten
  • Build, Logging und Configuration integrieren; Stubs und Test Seams
  • Traceability etablieren: Klassen/Tests mit Requirements und ADRs verknüpfen

Tag 3 — Reverse Engineering und Review

  • Fremdcode reengineeren, um Architektur zu rekonstruieren; Code auf Diagramme mappen
  • Architektur-Peer-Review: Checklisten und Risk Burndown; Architecture Notebook pflegen
  • Nächste Schritte: Governance, Versionierung der Modelle, lebende Dokumentation

Capstone — Offene Diskussion & Q&A

  • Architektur ausgewählter Open-Source-Projekte (Top-Level Überblick)
  • Kurzer Fokus auf 3–4 GoF Patterns zur Unterstützung des Designs (z. B. Builder, Abstract Factory, Decorator, Visitor)
  • Wrap-up: individueller Verbesserungsplan

Optionale Module

Optional — Automotive-Akzente

  • Safety & Security Touchpoints (ISO 26262/21434 Awareness) im Architekturprozess
  • Performance-Budgets und Scheduling-Constraints für Embedded-Ziele
  • Lieferantenintegration und Schnittstellenverträge

Kursablauf

  • Teil 1: 09:00–10:30
  • Pause: 10:30–10:45
  • Teil 2: 10:45–12:15
  • Mittagspause: 12:15–13:15
  • Teil 3: 13:15–15:15
  • Pause: 15:15–15:30
  • Teil 4: 15:30–17:30

Haben Sie an diesem Kurs teilgenommen?

Ihre Meinung ist uns sehr wichtig. Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit uns und helfen Sie uns, diesen Kurs für zukünftige Teilnehmer weiter zu verbessern.

Feedback teilen

Möchten Sie mehr erfahren? Wir helfen Ihnen gern!

Oder schreiben Sie uns direkt an training@edocti.com.